Unser psychotherapeutischer
Ansatz basiert auf der Tiefenpsychologischen Körpertherapie und verbindet
vielfältige Psychotherapieansätze mit körpertherapeutischen Methoden.
Die
Tiefenpsychologie bezieht Erfahrungen aus der Kindheit als ursächlich für
viele Störungen im Erwachsenenalter mit ein.
Die körpertherapeutischen
Verfahren ermöglichen den Zugang zu blockierten, abgespaltenen Gefühlen,
diese bewußter wahrzunehmen und in den lebengeschichtlichen Kontext zu stellen.
Blockaden, Symptome oder Schwierigkeiten werden auf dem Hintergrund der eigenen
Lebensgeschichte verständlich. Die Vermischung von alten Gefühlen und
heutigen Konflikten wird transparent. Alte Konflikte werden aufgearbeitet, so
dass die aktuelle Lebenssituation mit mehr Freiheit und Abstand gestaltet werden
kann.
Der Tiefenpsychologischen Körpertherapie liegt ein Bindungskonzept
zu Grunde. Wir gehen davon aus, dass negative oder unbefriedigende Bindungserfahrungen
in der Kindheit ein ursächliches Problem für viele Schwierigkeiten in
der Beziehungsgestaltung Erwachsener darstellen.
Das Bindungskonzept ist integraler
Bestandteil der Einzel- und der Gruppentherapie. Als ganze Person angenommen,
wertgeschätzt und gehalten zu sein, ermöglicht neue, positive Bindungserfahrungen,
sowohl innerhalb einer Gruppe, als auch im Kontakt mit der Therapeutin.
Die
Methodik der Körpertherapie enthält folgende Ansätze
entspannende und belebende Körperübungen
Selbst- und Körperwahrnehmung
Atemarbeit
Berührung
haltender Körperkontakt
und
wird mit Elementen aus der
Gesprächstherapie
Gestaltherapie
Verhaltenstherapie
Imaginationsarbeit
systemischen Ansätzen
Gruppendynamik
kombiniert.
Die
traumatherapeutischen Ansätze und das ressourcenorientierte Arbeiten mit
dem lebendigen inneren Kind fließen in unseren Therapieansatz ein.
Wir
beziehen uns u.a. auf Theorien der prä- und postnatalen Psychologie, der
neueren neurobiologischen Forschung hinsichtlich der Psychotherapie, sowie dem
Modelldenken der Ego-State-Therapie.